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Rauchfrei sein ist Scheiße

Mal ehrlich: Wer jemals über ein paar Jahre geraucht hat weiß, dass Nichtrauchen Scheiße ist!

Ja, mein Humor hat in den letzten Tagen arg gelitten und ja, ich würde gerne jemanden umbringen, aber so einfach ist das alles leider nicht .

Auf all den Seiten über das Nichtrauchen findet man immer wieder irgendwelche dummen Vorschläge wie es auf jeden Fall klappen wird und in jedem Rauchstopp-Forum wird man dumm angemacht, dass man ja noch garnicht bereit ist aufzuhören, denn man möchte es ja eigentlich garnicht.

NEIN, verdammt! Und ich kenne niemanden, der das wirklich will!

Klar, man fasst den Endschluss nicht mehr rauchen zu wollen. Man weiß, wie schädlich das ist. Man weiß, dass es stinkt und dass man es den anderen eigentlich nicht zumuten möchte. (Übrigends weiß man garnicht, wie SEHR man stinkt!)
Aber egal was man alles weiß, spätestens nach ein paar Stunden sagt man sich: "Ach, so schlimm ist das alles ja garnicht."

Wie oft ich schon aufgehört habe? Ich glaube, das weiß ich garnicht so genau. Ich habe mir etliche Male gesagt, dass das Nichtrauchen besser ist. Tolle Lügen ausgesprochen a la 'Wenn ich einen Partner habe der Nichtraucher ist, höre ich auf'. Nichts hat etwas geholfen oder war wahr.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was mich dieses Mal zu dieser Entscheidung getrieben hat. Ich weiß nur, dass ich noch nie so lange durchgehalten habe und ich nicht wieder anfangen werde!
Diese innere Einstellung bringt es? Wohl eher weniger...selbst jetzt leide ich jeden Tag und beneide jeden Raucher.
Vielleicht war es die Angst, dass 'Wenn ich schwanger bin, höre ich auf' wieder eine Lüge sein könnte. Vielleicht war es auch mein super-toller Freund, dem ich den Gestank einfach nicht länger zumuten wollte. Oder vielleicht haben mir die Magenschmerzen auch einfach Angst gemacht. Wer weiß das schon so genau!

Apropos Schmerzen: Da glaubt man, der Rauchstopp ist gesund, es geht einem gleich besser. Viele hören wegen Schmerzen auf und noch viele mehr erschrecken sich arg.
Etliche besserwisserische Nichtraucher haben noch viel mehr besserwisserische Einträge irgendwo im World-Wide-Web verfasst und sind anscheinend der Meinung, dass es beim "normalen" Raucher keine körperlichen Entzugserscheinungen gibt. Wie gern ich das doch so hätte.
Leider ist dem meist nicht so!
Bei mir dauerte es nicht lange und 7 Jahre Rauchen machten sich bemerkbar. Noch heute eine Woche nach dem Stopp habe ich Schmerzen im Lungenbereich und ja, ich war damit beim Arzt! Die aufmunternde Diagnose: "Da kommt sicherlich noch mehr. Gerade Husten!"
Husten habe ich zum Glück noch nicht. Ich kann auch ehrlich gesagt drauf verzichten, schwarze Scheiße hochzuwürgen. Das blöde Gefühl, dass die Schmerzen aber erst weg gehen, wenn der Mist abgehustet wurde, lässt mich nicht in Ruhe.
Nächste Woche muss ich sowieso wegen den Magenproblemen noch einmal zum Doc. Dann ist mein über alles geliebter Hausarzt wieder zurück und von dem werde ich sicherlich eine Diagnose bekommen, die ich glauben kann.
Ein guter Arzt ist eben nur, wer selber auch nur ein Mensch ist!

Auf auf in einen neuen Tag voller Verlangen nach der Kippe...

 

 

20.6.12 09:23

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